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Protocoles d'injection : cartographie des zones du visage

Die Beherrschung der zonalen Anatomie des Gesichts ist die unabdingbare Voraussetzung für ein natürliches und dauerhaftes Ergebnis. Dieser Leitfaden fasst die Injektionsprotokol…

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Protocoles d'injection : cartographie des zones du visage

Die Beherrschung der zonalen Anatomie des Gesichts ist die unabdingbare Voraussetzung für ein natürliches und dauerhaftes Ergebnis. Dieser Leitfaden fasst die Injektionsprotokolle nach Zonen zusammen, die von europäischen Injektionsschulen und der Peer-Review-Literatur 2020-2025 validiert wurden.

Zone 1: Wangenknochen (Jochbeinregion)

Tiefe: subperiostal oder supraperiostal.
Durchschnittliches Volumen: 0,8 bis 1,2 mL pro Seite.
Technik: tiefer Bolus + lineare retrograde Fächertechnik (Nappage).
Nadel / Kanüle: 27G-Nadel für tiefe Boli, 25G-Kanüle für oberflächliches Nappage.
Achtung: Arteria transversa faciei vermeiden, niemals oberflächlich ohne Pinch-Test injizieren, nach der Injektion mäßig massieren, um das Produkt zu verteilen.

Zone 2: Nasolabialfalten

Tiefe: mittlere bis tiefe Dermis.
Durchschnittliches Volumen: 0,5 bis 0,8 mL pro Falte.
Technik: linear retrograd mit der 25G-Kanüle, wobei jeglicher oberflächliche Bolus zu vermeiden ist.
Achtung: Die Arteria angularis verläuft im oberen Drittel der Falte — immer die Kanüle bevorzugen und vor jedem Druck auf die Nadel aspirieren. Das obere Drittel ist der Bereich mit dem höchsten vaskulären Risiko im Gesicht.

Zone 3: Lippen

Tiefe: Submukosa, Lippenrot, Philtrum.
Durchschnittliches Volumen: 0,5 bis 1 mL für Ober- und Unterlippe zusammen.
Technik: retrograde Tunneltechnik mit der 30G-Nadel oder 27G-Kanülen-Nappage für das Philtrum. Mikroboli an den Kommissuren, um das Absinken der Mundwinkel zu begrenzen.
Achtung: Das Ödem nach der Injektion ist signifikant (24-72h) — Patientenaufklärung ist unerlässlich. Kohäsive Filler mit geringer Dichte (Volbella, Kysse, Kiss) bevorzugen, um den „Entenschnabel“-Effekt zu vermeiden.

Zone 4: Augenringe und Tränenrinne

Tiefe: streng supraperiostal, niemals oberflächlich.
Durchschnittliches Volumen: 0,3 bis 0,5 mL pro Seite.
Technik: ausschließlich 25G-Kanüle, Eintrittspunkt im oberen Teil der Nasolabialfalte, tiefe Bolusablage gegen das Jochbein.
Achtung: Zone mit sehr hohem Risiko für den Tyndall-Effekt (bläuliche Verfärbung, wenn der Filler zu oberflächlich ist) und Lymphstauung. Ausschließlich Filler mit geringer Hydrophilie verwenden (Restylane Vital, Redensity II).

Zone 5: Kiefer (Mandibula) und Kinn

Tiefe: subperiostal für die Kinnprojektion, tief subkutan für die Definition des Gonions.
Durchschnittliches Volumen: 1 bis 2 mL für eine komplette mandibuläre Restrukturierung.
Technik: tiefer Bolus mit der 27G-Nadel an den knöchernen Verankerungspunkten, 22G-Kanülen-Nappage entlang des Kieferrandes.
Achtung: Zone, die Filler mit hohem G' verträgt (Ultra Deep, Lyft) — vermeidet das „Melting“ in Ruhe. Das Markieren der Verankerungspunkte vor der Injektion ist entscheidend für die Symmetrie.

Injektionssicherheit: nicht verhandelbare Regeln

  1. Vor jedem Druck auf die Nadel immer aspirieren.
  2. In Bereichen mit vaskulärem Risiko (Falten, Glabella, periokulär) die Kanüle bevorzugen.
  3. Hyaluronidase (Hyalase) in der Notfallapotheke bereithalten — jede injizierende Klinik muss mindestens 3000 UI vor Ort haben.
  4. Das Verfahren zur vaskulären Deokklusion kennen (Massage, sublinguales Nitroglycerin, massive Hyaluronidase).
  5. Jede Injektion dokumentieren: Zone, Produkt, Charge, Volumen, Technik, Datum — in der Patientenakte.

Zusammenfassend

Die Injektion von HA-Fillern ist ein medizinischer Eingriff mit Risiken, der anatomische Strenge, eine angepasste Produktauswahl und Sicherheitsausrüstung erfordert. HMD Distribution bietet seinen Partnerkliniken ein kostenloses Weiterbildungskit (zonale Anatomie + klinische Fälle + Notfallverfahren) für ein Jahresvolumen von mehr als 200 Spritzen an.


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